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UEFA-ExekutivkomiteeEM 2024 - ausgedünnte Abstimmung

Kommende Woche Donnerstag entscheidet das UEFA-Exekutivkomitee, ob die Fußball-EM 2024 in Deutschland oder in der Türkei stattfinden wird. In dem Gremium sitzen 19 Männer und eine Frau - doch nicht alle werden bei der Abstimmung mitmachen.

Von Chaled Nahar | 18.09.2018

Das Logo der UEFA an der Verbandszentrale in Nyon
Das Logo der UEFA an der Verbandszentrale in Nyon (imago/Pius Koller)
DFB-Präsident Reinhard Grindel und der türkische Vertreter Servet Yardimci dürfen nicht abstimmen, weil ihre eigenen Verbände zur Wahl stehen. Hinzu kommt, dass der Schwede Lars-Christer Olsson nach einem Bericht der Sportschau aus gesundheitlichen Gründen wohl nicht teilnehmen kann.
Wer alles abstimmen darf, ist noch offen
Nun wurde bekannt, dass Arsenals Geschäftsführer Ivan Gazidis zum AC Mailand wechselt. Gazidis sitzt für die Interessenvertretung der Spitzenklub im Exekutivkomitee. Durch den Vereinswechsel verliert er laut Statuten eigentlich sein Stimmrecht. Allerdings geschieht dies wohl erst Ende Oktober, wenn Gazidis Vertrag bei Arsenal endet.
Die UEFA wollte auf Anfrage noch nicht bestätigen, wer alles stimmberechtigt sein wird. Nach aktuellem Stand werden kommende Woche Donnerstag 17 Mitglieder darüber entscheiden, ob Deutschland oder die Türkei die EM 2024 ausrichten dürfen.