Streit um FIFA-Chef Infantino
UEFA zieht Boykott-Drohung für FIFA-Turniere offenbar zurück

Der Europäische Fußball-Verband UEFA hält seine Boykott-Drohung gegen Turniere des Weltverbands FIFA offenbar nicht mehr aufrecht.

    Aleksander Ceferin beim UEFA-Kongress am 08. Februar.
    Die UEFA mit ihrem Präsidenten Ceferin hält wohl nicht weiter am Boykott für FIFA-Turniere fest. (IMAGO / PA Images / IMAGO / Mike Egerton)
    Dies berichten übereinstimmend mehrere Medien unter Berufung auf Insider. Mit der Drohung hatte die UEFA auf die Pläne von FIFA-Präsident Infantino reagiert, Teile der Rechte an der Fußball-Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen. Da Infantino dieses Vorhaben endgültig aufgegeben habe, halte die UEFA den Boykott nicht mehr für erforderlich, berichteten die Medien.
    Ein Fernbleiben europäischer Mannschaften von FIFA-Turnieren hätte als erstes die am 5. September beginnende WM der U20-Juniorinnen in Polen betroffen.
    Einer geplanten erneuten Kandidatur Infantinos auf einem FIFA-Kongress im kommenden März in Marokkos Hauptstadt Rabat stehen die europäischen Verbände laut den Berichten weiterhin ablehnend gegenüber.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.