
Der ukrainische Präsident Selenskyj bezeichnete die Verhandlungen in Genf als schwierig und warf Moskau eine Hinhaltetaktik vor. Es seien zwar Fortschritte erzielt worden, aber im Moment lägen die Positionen auseinander, teilte Selenskyj kurz nach Abschluss der Runde mit. Der Leiter der ukrainischen Delegation, Umerow, erklärte, man arbeite an Entscheidungen, die den jeweiligen Präsidenten vorgelegt werden könnten. Der russische Chefunterhändler Medinski kündigte weitere Gespräche an, ohne ein Datum zu nennen.
Die Beratungen in der Schweiz wurden von wachsendem Druck aus Washington auf die Ukraine begleitet. US-Präsident Trump hatte die Regierung in Kiew zuletzt mehrfach aufgefordert, Schritte für einen Erfolg der Verhandlungen zu unternehmen.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
