
Das Militär erklärte, die Brücke über den Nord-Krim-Kanal sei strategisch wichtig und für die Logistik der russischen Truppen von großer Bedeutung gewesen. Der Angriff wurde demnach in Zusammenarbeit mit pro-ukrainischen Partisanen ausgeführt. Zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe erneut Ölanlagen auf der Krim attackiert. Die Bewohner der Halbinsel spüren die Folgen der ukrainischen Attacken inzwischen deutlich. So können dort Privatpersonen wegen Benzinmangels nicht mehr tanken.
Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind mindestens neun Zivilisten getötet worden. In der Stadt Kryvyi Rih im Zentrum der Ukraine kamen nach Angaben örtlicher Behörden drei Menschen ums Leben, als eine russische Rakete eine Industrieanlage traf. Es gebe zudem fast 30 Verletzte. Weitere Tote infolge von Angriffen wurden aus den Regionen Saporischschja und Odessa gemeldet.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



