
Konkret sieht die Vereinbarung vor, über zwei Jahre hinweg eine Mindestfinanzierung von jährlich 70 Milliarden Euro für militärische Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung bereitzustellen. Dabei sollen bereits zugesagte EU-Hilfen in Höhe von rund 60 Milliarden Euro verrechnet werden, so dass die NATO-Staaten noch rund 80 Milliarden Euro zur Verfügung stellen müssen.
Die Gipfelerklärung soll kommenden Mittwoch zum Abschluss des zweitägigen Spitzentreffens in Ankara veröffentlicht werden. Neben der Unterstützungszusage für die Ukraine enthält der abgestimmte Entwurf laut NATO auch Formulierungen, die aufzeigen, dass die europäischen Alliierten künftig deutlich mehr Verantwortung für die Verteidigung und Abschreckung ihres Kontinents tragen werden. Zudem soll es um einen Ausbau der Kapazitäten der Rüstungsindustrie gehen.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
