
Der Ukrainer befindet sich seit Sonntag in Untersuchungshaft, wie die Generalstaatsanwaltschaft München und das Bayerische Landeskriminalamt mitteilten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestehe der dringende Tatverdacht, dass der Beschuldigte als sogenannter "Low-Level-Agent" im Auftrag eines ausländischen Nachrichtendienstes im Juni Aufnahmen vom Betriebsgelände des Rüstungsunternehmens angefertigt und verschickt habe. Die Festnahme sei durch eine Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden und Nachrichtendiensten im Gemeinsamen Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohung erfolgt, das im Juni in Berlin eröffnet worden war. Weitere Auskünfte wurden mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht erteilt.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
