Gespräche über Kriegsende
Ukrainischer Präsident Selenskyj fordert mehr Druck der USA auf Russland

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat vor den für nächste Woche geplanten Gesprächen über ein Ende des russischen Angriffskriegs Kritik am Vermittler USA geübt.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj steht auf der Münchner Sicherheitskonferenz vor einem Mikrofon.
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
    Selenskyj sagte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, zu oft forderten die USA Zugeständnisse nur von der Ukraine, nicht aber von Russland. Er hoffe dennoch, dass das trilaterale Treffen am Dienstag und Mittwoch in Genf ernsthaft und substanziell verlaufe. Die ukrainische Regierung erwarte Kompromissbereitschaft auch vom Kreml.
    Selenskyj stellte erneut Wahlen in seinem Land in Aussicht. Voraussetzung dafür sei aber eine zweimonatige Waffenruhe. Der russische Staatschef Putin zieht Selenskyjs Legitimität als ukrainischer Präsident in Zweifel, weil dessen Amtszeit formal abgelaufen ist. In Kriegszeiten erlaubt die ukrainische Verfassung keine Neuwahl.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.