
Der Aggressor müsse durch die Einheit der internationalen Gemeinschaft zum Einlenken gezwungen werden, sagte er in einem Video. Bei seinen Plänen für die Ukraine habe sich der russische Staatschef Putin grundlegend geirrt. Der Kreml habe unterschätzt, wie entschlossen die Ukrainer für ihre Souveränität kämpften. Zudem rief Selenskyj in einer Rede auf dem Kiewer Sophienplatz unter Anwesenheit ausländischer Spitzenpolitiker die Verbündeten der Ukraine dazu auf, in ihrer Unterstützung nicht nachzulassen. Die Ukraine wolle Frieden, aber sei nicht dazu bereit, sich einfach zu ergeben.
Bundeskanzler Merz würdigte zum Jahrestag die Widerstandskraft der Ukraine. Mit beeindruckendem Mut verteidige das Volk seit Jahren seine Unabhängigkeit. Die Menschen zeigten der gesamten Welt, was es heiße, für Freiheit und für einen gerechten Frieden einzustehen. Merz sowie der britische Premier Burnham und Frankreichs Präsident Macron sagten in einer Videoschalte der Ukraine weitere Unterstützung zu. Auch die EU gab erneut Gelder für die Ukraine frei.
Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
