
Der Aggressor müsse durch die Einheit der internationalen Gemeinschaft zum Einlenken gezwungen werden, sagte Selenskyj in einer Rede an die Nation. Der Kreml habe unterschätzt, wie entschlossen die Ukrainer für ihre Souveränität kämpften. Zudem rief Selenskyj auf dem Kiewer Sophienplatz im Beisein ausländischer Spitzenpolitiker die Verbündeten dazu auf, in ihrer Unterstützung nicht nachzulassen. Die Ukraine wolle Frieden, sei aber nicht bereit, sich einfach zu ergeben.
Zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs waren in Kiew zu Gast oder per Video zugeschaltet. Bundeskanzler Merz, Frankreichs Präsident Macron und der britische Premierminister Burnham betonten, die Ukraine müsse in ihrem Kampf zur Verteidigung ihrer Souveränität, Freiheit und territorialen Unversehrtheit weiter unterstützt werden. Besonders dringlich sei die Stärkung der Flugabwehr. Die EU gab erneut Gelder für die Ukraine frei.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
