
Solange Kiew den Öltransit durch die Druschba-Pipeline verhindere, werde sein Land die Auszahlung der Mittel in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren, bekräftigte Ministerpräsident Orban auf Facebook. Seit Ende Januar fließt kein russisches Erdöl mehr durch die Pipeline, die durch die Ukraine führt.
Nach Angaben aus Kiew wurde die Pipeline durch russische Angriffe beschädigt. Ungarn und die Slowakei beschuldigen dagegen die ukrainische Regierung, eine Wiederaufnahme der Lieferungen bewusst zu unterlassen. Der slowakische Ministerpräsident Fico hatte am Mittwoch den Energienotstand ausgerufen.
Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
