
Diese würden erst wieder aufgenommen, wenn der Öl-Engpass durch Schäden an der Druschba-Pipeline in der Ukraine behoben sei, teilte der ungarische Außenminister Szijjarto mit. Hintergrund ist, dass seit Ende Januar kein russisches Erdöl mehr durch die Leitung fließt. Diese wurde nach ukrainischen Angaben durch russische Bombardierungen beschädigt. Ungarn und auch die Slowakei werfen der Regierung in Kiew dagegen vor, eine Wiederaufnahme der Lieferungen bewusst zu unterlassen. Beide Länder sind von russischem Öl durch die Pipeline weitgehend abhängig.
Die Slowakei drohte der Ukraine damit, ebenfalls Stromlieferungen einzustellen. In dem Land wurde die Freigabe der Notfallreserven an Öl angeordnet, um die Verorgung von Raffinerien und Tankstellen zu sichern. In wenigen Tagen soll zudem eine Lieferung von Erdöl aus Kroatien beginnen.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
