
Ministerpräsident Magyar sagte in Budapest, die Einführung der Gemeinschaftswährung bringe Ungarn mehr Vorteile als Nachteile und könne zudem für mehr Stabilität sorgen. In diesem Zusammenhang verwies er auf Umfragedaten, denen zufolge es einen gesellschaftlichen Konsens über die Notwendigkeit der Euro-Einführung gebe. Der Prozess werde jedoch nicht einfach, räumte Magyar ein. So erfülle Ungarn derzeit keines der für einen Beitritt zur Euro-Zone erforderlichen Kriterien. Größte Hürde auf dem Weg in die Euro-Zone ist nach Angaben des Regierungschefs der Abbau von Staatsschulden. Sparmaßnahmen seien jedoch nicht nötig, wenn etwa EU-Gelder effizienter genutzt würden.
Eurogruppen-Chef Pierrakakis begrüßte Magyars Ankündigung als klares Bekenntnis der ungarischen Regierung zu Europa.
Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
