
Dies könne nach aktuellen Berechnungen am Dienstag oder Mittwoch geschehen, sagte Ministerpräsident Magyar. Das Kraftwerk in Paks, rund 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Budapest, hatte seine Leistung zuletzt bereits gedrosselt. Die Anlage wird mit Donauwasser gekühlt. Sie deckt übers Jahr gerechnet 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs. Magyar rief die Industrie auf, ihren Stromverbrauch einzuschränken, um eine Energiekrise zu vermeiden. Außerdem soll die Beleuchtung öffentlicher Gebäude eingestellt werden.
Wegen hoher Temperaturen und ausbleibenden Regens sind die Pegelstände der Donau mancherorts auf ein Rekordtief gesunken. Rumänien hat deshalb bereits einen der Reaktoren des Atomkraftwerks Cernavoda an der Donau heruntergefahren und die Abschaltung des zweiten angekündigt.
In Deutschland beeinträchtigt das Niedrigwasser im Rhein den Güterverkehr. Der Rheinpegel in Kaub in Rheinland-Pfalz lag zwischenzeitlich auf dem Rekordtief von 25 Zentimetern. Um voll beladen fahren zu können, brauchen Schiffe dort einen Stand von 1,50 Metern.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
