Beschädigte Druschba-Pipeline
Ungarn will Lieferung von Strom und Gas an die Ukraine stoppen

Ungarn erwägt, auch seine Strom- und Gasexporte in die Ukraine einzustellen.

    Das Foto zeigt eine Pumpstation der Druschba-Pipeline
    Die Druschba-Pipeline (imago stock&people / imago stock&people)
    Der Stabschef von Ministerpräsident Orban erklärte, man werde Maßnahmen ergreifen, wenn die Ukraine die Rohöllieferungen über die Druschba-Pipeline nicht wieder aufnehme. Die Diesellieferungen in die Ukraine sind bereits gestoppt. Das hatte gestern der ungarische Außenminister mitgeteilt.
    Hintergrund ist, dass seit Ende Januar kein russisches Erdöl mehr durch die Druschba-Pipeline fließt. Sie führt durch die Ukraine. Nach ukrainischen Angaben wurde die Pipeline durch russische Angriffe beschädigt. Ungarn und die Slowakei beschuldigen die Regierung in Kiew hingegen, eine Wiederaufnahme der Lieferungen bewusst zu unterlassen. Beide Länder sind von russischem Öl weitgehend abhängig.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.