
Mit den Einnahmen sollen Hilfen für energieintensive Industrien finanziert werden. Laut Gesetzentwurf wird der Steuersatz nächstes Jahr von 19 Prozent auf 30 Prozent angehoben. Geplant ist, die Steuerbelastung dann in den Folgejahren wieder schrittweise zu senken. Man sehe sich mit den höchsten Energiepreisen in der Europäischen Union konfrontiert, heißt es. Zugleich machten Energie- und Kraftstoffunternehmen infolge der aktuellen geopolitischen Spannungen "ungewöhnlich hohe" Gewinne.
Auch in Deutschland gibt es aktuell Forderungen zur Einführung einer Übergewinnsteuer. Die Bundesregierung aus Union und SPD ist sich diesbezüglich jedoch uneinig.
Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
