
Wie die Organisation in Genf mitteilte, waren im vergangenen Jahr weltweit mehr als 171 Millionen Schülerinnen und Schüler betroffen. Die häufigsten Ursachen für den Unterrichtsausfall seien Stürme, Überschwemmungen sowie Hitzewellen gewesen. Schulen wurden beschädigt oder mussten zeitweise schließen. In Pakistan beispielsweise habe sich nach Monsun-Überschwemmungen das neue Schuljahr für mehr als 28 Millionen Schülerinnen und Schüler deutlich verzögert.
Unicef warnte vor den langfristigen Folgen. Besonders Mädchen in ärmeren Ländern seien gefährdet, weil diese nach längeren Unterbrechungen teilweise nicht in die Schule zurückkehrten.
Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
