Klimawandel
Unicef: Extremwetter führt für Millionen Kinder zu Schulausfall

Extreme Wetterereignisse infolge des Klimawandels führen nach einer Auswertung des UNO-Kinderhilfswerks Unicef immer häufiger zu Unterrichtsausfall.

    Stühle stehen auf Tischen in einem Klassenraum mit grüner Tafel im Hintergrund
    Unicef: Unterricht für Millionen Kinder ausgefallen (picture alliance/dpa | Marijan Murat (Symbolbild))
    Wie die Organisation in Genf mitteilte, waren im vergangenen Jahr weltweit mehr als 171 Millionen Schülerinnen und Schüler betroffen. Die häufigsten Ursachen für den Unterrichtsausfall seien Stürme, Überschwemmungen sowie Hitzewellen gewesen. Schulen wurden beschädigt oder mussten zeitweise schließen. In Pakistan beispielsweise habe sich nach Monsun-Überschwemmungen das neue Schuljahr für mehr als 28 Millionen Schülerinnen und Schüler deutlich verzögert.
    Unicef warnte vor den langfristigen Folgen. Besonders Mädchen in ärmeren Ländern seien gefährdet, weil diese nach längeren Unterbrechungen teilweise nicht in die Schule zurückkehrten.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.