
Digitale Tools und Plattformen würden etwa dazu eingesetzt, Minderjährige in sexuellen Inhalten darzustellen, diese zu verbreiten und Kinder anzusprechen, zu nötigen oder zu erpressen, erklärte ein Sprecher der Organisation in New York anlässlich einer UNICEF-Studie zu Online-Missbrauch. Dafür wurden 21 Länder untersucht, vor allem in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Deutschland war nicht dabei. Befragt wurden Kinder von zwölf bis 17 Jahren, die das Internet nutzen.
Das Kinderhilfswerk schätzt auf der Grundlage der Ergebnisse, dass 20 Millionen Kinder von mindestens einer Form sexuellen Missbrauchs betroffen waren. Mehr als 15 Millionen von ihnen seien ungewollt sexuellen Inhalten ausgesetzt gewesen. Es sei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, da viele Kinder ihre Erlebnisse nicht meldeten
Diese Nachricht wurde am 03.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
