Mietrechts-Reform
Union: Brauchen fairen Ausgleich zwischen Mietern und insbesondere privaten Kleinvermietern

Bei der geplanten Reform des Mietrechts sieht der wohnungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Luczak, noch offene Fragen.

    Neubauwohnungen im Stadtteil Messestadt Riem im Osten von München.
    Die Baukosten steigen seit Monaten stark an. Das beeinträchtigt auch den Wohnungsneubau negativ. (dpa / picture alliance / Sven Simon / Frank Hoermann )
    Luczak sagte im Deutschlandfunk, man brauche einen fairen Ausgleich zwischen den Mietern und insbesondere den privaten Kleinvermietern. Mit Blick auf sogenannte Indexmieten müsse man sich fragen, ob eine Kappung bei 3,5 Prozent pro Jahr der richtige Maßstab sei. Bei der geplanten Begrenzung von Kurzzeitmietverträgen sprach sich Luczak für eine flexible Regel aus, die gleichzeitig Missbrauch verhindere. Der CDU-Politiker betonte zudem, man brauche ein größeres Angebot auf dem Wohnungsmarkt. Es müsse mehr, schneller und kostengünstig gebaut werden.
    Bundesjustizministerin Hubig hatte am Wochenende Pläne zur Reform des Mietrechts vorgestellt. Der Deutsche Mieterbund begrüßte die Vorschläge im Deutschlandfunk grundsätzlich, etwa strengere Regeln bei der Vermietung möblierter Wohnungen. Kritik kam dagegen von der Eigentümervereinigung "Haus und Grund".
    Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.