
Der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, Güntzler, sagte im Deutschlanfunk, ein großer Teil der Vermögen sei nicht frei verfügbar, sondern in Unternehmen gebunden. Eine zusätzliche Steuer darauf würde Investitionen bremsen und Arbeitsplätze gefährden. Auch der Arbeitgeberverband BDA lehnte die Vorschläge der Linkspartei ab. Eine solche Steuer würde zu einer Kapitalflucht ins Ausland führen, hieß es. Laut einer von der Linkspartei in Auftrag gegebenen Studie könnte eine Vermögenssteuer dem Staat bis zu 150 Milliarden Euro im Jahr einbringen. Die Untersuchung geht von einer Versteuerung von Vermögen ab einer Million Euro für Privatpersonen und ab fünf Millionen Euro für Unternehmen aus.
Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
