
CDU-Generalsekretär Linnemann sagte im ARD-Fernsehen, die Gesundheitskosten seien zu hoch. So sollten etwa aus der gesetzlichen Krankenversicherung alle beitragsfremden Leistungen herausgenommen werden. Damit den arbeitenden Menschen mehr Netto vom Brutto bleibe, müssten die Lohnnebenkosten runter. Der SPD-Vorsitzende Klingbeil unterstützte dagegen ebenfalls im ARD-Fernsehen Forderungen seiner Partei, die Einnahmeseite der Gesundheits- und Pflegekassen zu erhöhen. Als Beispiel nannte der Finanzminister neue Abgaben auf Mieteinnahmen und Kapitalerträge. Längere Arbeitszeiten und Kürzungen im Sozialbereich lehnte Klingbeil ab.
Reformen sollten Beschäftigte nicht belasten, sondern Wachstum und sichere Jobs fördern.
Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
