Klimaschutz
Union und SPD wollen Eckpunkte zum Heizungsgesetz vorstellen

​Union und SPD wollen in dieser Woche Eckpunkte für eine Reform des Heizungsgesetzes vorlegen. Dies kündigten die Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD, Spahn und Miersch im ARD-Fernsehen an. Es sei intensiv auf allen Ebenen miteinander gerungen worden, sagte Miersch. Die Meinungen seien teilweise sehr weit auseinander gegangen, aber man könne "etwas Gutes" präsentieren. 

    Rauchender Schornstein eines Hauses
    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist seit 2024 in Kraft und soll reformiert werden. (Symbolbild) (picture alliance / CHROMORANGE / Christian Ohde)
    Unionsfraktionschef Spahn erklärte, es müsse eine Balance geschaffen werden zwischen Bezahlbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger, Planbarkeit, und dem Klimaschutz. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass in den Heizungskeller hineinregiert werde. Gleichzeitig müssten die CO2-Emissionen reduziert werden, das habe sich die Regierung vorgenommen.
    Das auch als Heizungsgesetz bekannte Gebäudeenergie-Gesetz war bereits in der Ampel-Koalition umstritten, bevor es beschlossen wurde. Es regelt den schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen zugunsten klimafreundlicher Alternativen. Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag auf eine Reform verständigt.
    Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.