Nach Sabotage-Fällen
Unions-Fraktionsvize Krings fordert mehr Härte gegen Klima-Extremismus 

Nach der Sabotage an Umspannwerken in mehreren Bundesländern fordert der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Krings, Konsequenzen.

    Günter Krings (CDU), Mitglied des Bundestages, spricht während der 60. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages zum Thema Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems.
    Günter Krings (CDU) (Sebastian Christoph Gollnow / dpa / Sebastian Gollnow)
    Die Anschläge auf das Stromnetz hätten eine terroristische Qualität, sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Innenminister Dobrindt spreche zurecht von Klima-Extremismus. Es müssten die harten Straftatbestände zum Schutz der rechtsstaatlichen und demokratischen Ordnung konsequent zur Anwendung gebracht werden, betonte Krings. Baden-Württembergs Ministerpräsident Özdemir forderte, die sicherheitsrelevante Infrastruktur müsse besser geschützt werden. Der Grünen-Politiker sprach sich gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk" für eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer aus.
    Zuletzt waren bei versuchten Anschlägen auf das Stromnetz in Sachsen selbstgebaute Sprengvorrichtungen entdeckt worden. Die Behörden prüfen einen Zusammenhang mit ähnlichen Funden in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Bei der Suche nach dem Tatverdächtigen setzen die Ermittler auch auf Hinweise aus der Bevölkerung und haben Fotos des Mannes veröffentlicht.
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.