Finanzprobleme
UNO ändert Regeln: Keine Rückerstattungen mehr an säumige Zahler

Die Vereinten Nationen haben vor dem Hintergrund ihrer Finanzprobleme ihre Zahlungsregeln geändert.

    Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, spricht auf einer Pressekonferenz.
    Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen (picture alliance /ZUMAPRESS.com/Bianca Otero)
    Säumige Staaten werden bei der Rückzahlung nicht ausgegebener UNO-Gelder an die Mitgliedsländer nicht mehr berücksichtigt. Dies beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Generalsekretär Guterres sprach von einem wichtigen Schritt, ohne den der Staatenbund nicht weiter funktionieren könne.
    Der reguläre Haushalt der Vereinten Nationen wird durch Pflichtbeiträge der 193 Mitgliedstaaten finanziert, deren Höhe sich jeweils nach ihrer Wirtschaftskraft richtet. Die beiden eigentlich größten Beitragszahler - die USA und China - stehen immer wieder wegen verspäteter Zahlungen in der Kritik. Laut den Angaben von Guterres musste die UNO bisweilen Geld an Länder zurückzahlen, von denen sie noch gar keine Beiträge empfangen hatte.
    Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.