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Sudan
UNO berichtet von 700 getöteten Zivilisten

Bei Kämpfen zwischen der sudanesischen Armee und der paramilitärischen RSF in der Region Darfur sollen nach Angaben der UNO 700 Zivilisten getötet worden sein.

    Dunkler Rauch steigt über einer Stadt auf.
    Seit Mitte April gibt es schwere Kämpfe im Sudan. (Marwan Ali / AP / dpa / Marwan Ali)
    Weitere 100 Menschen seien verletzt worden, erklärte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration. 300 Personen werden demnach vermisst. Die USA reagierten bestürzt auf die Berichte. Die Regierung sei berunruhigt, hieß es von Seiten der US-Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum.
    Im Sudan kämpfen seit Mitte April die RSF des früheren Vize-Machthabers Daglo gegen die Streitkräfte unter der Führung von De-facto-Staatschef al-Burhan. Mehr als 9.000 Menschen wurden seitdem getötet und fünfeinhalb Millionen vertrieben.
    Diese Nachricht wurde am 09.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.