
Er forderte alle Staaten auf, einseitige Wirtschaftssanktionen aufzuheben. Politische Ziele könnten keine Maßnahmen rechtfertigen, die einer Verletzung der Menschenrechte gleichkämen, erklärte Türk in Genf. Stromausfälle beeinträchtigten den Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene. Damit spielte Türk auf die Politik der US-Regierung an, die Öllieferungen an Kuba unterbunden hat. Dadurch verschärfte sich die Wirtschaftskrise in dem sozialistischen Karibikstaat.
Mexiko, das zu den Ölversorgern gehörte, stoppte nach US-Zolldrohungen ebenfalls seine Lieferungen, bringt aber nun per Schiff Lebensmittel und Hygieneartikel nach Kuba, um die Krise zu lindern. Gestern kamen etwa 800 Tonnen Hilfsgüter in Havanna an.
Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
