Neue Kämpfe
UNO: Im Jemen mindestens 70.000 Menschen durch Vorrücken der Huthi vertrieben

Durch die neu aufgeflammten Kämpfe im Jemen sind nach Angaben der UNO seit Anfang September mehr als 70.000 Menschen vertrieben worden.

    Provisorische Zelte im Jemen.
    Vertriebene im Jemen (AFP / AHMAD AL-BASHA)
    Die Internationale Organisation für Migration geht nach eigener Aussage davon aus, dass die Zahl der Vertriebenen noch weiter steigen wird. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz hatte in den vergangenen Tagen einen groß angelegten Vorstoß unternommen und bei Kämpfen gegen die Regierungstruppen die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer erobert. Nach Angaben der jemenitischen Regierung kontrolliert die Miliz nun die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab.  
    Gestern haben die Huthis nach eigenen Angaben auch einen Armeestützpunkt in Saudi-Arabien angegriffen. Der Angriff mit Drohnen und Raketen auf den Stützpunkt Scharurah habe "Waffendepots sowie Kommando- und Kontrollzentren" gegolten, erklärte Huthi-Militärsprecher Saree im Onlinedienst X.
    Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.