Genf
UNO-Menschenrechtsrat lässt jüngste Gewalt gegen Demonstranten im Iran untersuchen

Der UNO-Menschenrechtsrat in Genf will die jüngsten Gewalttaten gegen Demonstranten im Iran untersuchen lassen.

    "Nations Unies" und "United Nations" steht am Haupteingang des Sitzes des Büros der Vereinten Nationen
    Der UNO-Menschenrechtsrat in Genf (picture alliance / Daniel Karmann / Daniel Karmann)
    Das entschied das Gremium der Vereinenten Nationen in einer Dringlichkeitssitzung. Sie war auf Antrag Deutschlands und weiterer Länder einberufen worden. UNO-Menschenrechtskommissar Türk forderte in der Sitzung ein Ende von staatlicher Gewalt gegen Protestierende und eine Freilassung aller Inhaftierten. Ohne Drohungen von US-Präsident Trump zu erwähnen, warnte Türk auch vor einer militärischen Eskalation. Aggressive Rhetorik sei kontraproduktiv, sagte Türk.
    Unklar ist weiterhin, ob es Hinrichtungen von festgenommenen Demonstranten gibt. Die iranische Justiz dementierte heute erneut Äußerungen von US-Präsident Trump, wonach hunderte Exekutionen gestoppt worden seien. Eine solche Entscheidung gebe es nicht, sagte der iranische Generalstaatsanwalt Mowahedi-Asad.
    Diese Nachricht wurde am 24.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.