Bürgerkrieg
UNO: Millionen Flüchtlinge im Sudan trotz Zerstörung in ihre Heimatorte zurückgekehrt

Im Sudan sind nach Angaben der UNO mehr als drei Millionen Geflüchtete in ihre Heimatorte zurückgekehrt.

    Dieses vom Norwegischen Flüchtlingsrat (NRC) veröffentlichte Foto zeigt vertriebene Kinder aus el-Fasher in einem Lager in der Region Darfur.
    Immer mehr Menschen gehen in ihre Heimat Sudan zurück (Archivbild). (Marwan Mohammed / NRC via AP / dpa / Marwan Mohammed)
    Rund 80 Prozent der Menschen waren demnach innerhalb des Landes auf der Flucht. Die übrigen seien aus Nachbarstaaten wie Ägypten oder Libyen gekommen. Die meisten Rückkehrer wurden in dem Gebiet um die Hauptstadt Khartum registriert.
    Die Migrationsorganisation der UNO erklärte, die Situation im Sudan sei weder sicher noch stabil. Vor allem in den umkämpften Gebieten im Westen und Süden des Bürgerkriegslandes gebe es weiter Gewalt und Vertreibungen. Es würden dringend Hilfsgelder benötigt, um den Wiederaufbau und die Versorgung der Menschen zu ermöglichen.
    Im Sudan kämpfen die Armee und die RSF-Miliz seit rund drei Jahren um die Macht. Die UNO wirft beiden Seiten schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen vor.
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.