Neuer Bericht
UNO-Mission wirft USA Kriegsverbrechen im Iran vor

Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen wirft den USA mögliche Kriegsverbrechen im ‌Iran vor.

    Das Eingangstor der Vereinten Nationen in Genf mit dem UNO-Logo
    Die UNO wirft den USA Kriegsverbrechen im Iran vor (Archivbild). (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen )
    Die unabhängige UNO-Mission für den Iran sagte, es gebe hinreichende Gründe für die Annahme, dass die USA für Militärschläge gegen eine Schule und eine Sportstätte verantwortlich seien. Dem Bericht zufolge sollen sich die Vereinigten Staaten auf Geheimdienstinformationen verlassen haben, wonach sich ein hochrangiger iranischer Militärkommandeur vor Ort aufhielt. Diese Angaben seien vor dem Angriff auf die Schule im Februar jedoch ​nicht ausreichend überprüft worden. Iranischen Medien zufolge wurden mehr als 150 Menschen getötet, vor allem Kinder.
    In dem Bericht für den UNO-Menschenrechtsrat wurde außerdem die Reaktion der iranischen Regierung auf die landesweiten Unruhen untersucht. Die Mission kommt zu der Einschätzung, dass die iranischen Behörden bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste Verbrechen gegen die Menschlichkeit begingen.
    Diese Nachricht wurde am 17.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.