Venezuela
UNO-Nothilfekoordinator: Mehr als 50.000 Menschen nach Erdbeben in Venezuela vermisst

Die UNO hat erste Schätzungen zum Ausmaß der Erdbeben in Venezuela veröffentlicht. Nach Angaben von UNO-Nothilfekoordinator Fletcher werden mehr als 50.000 Menschen vermisst. Die Zahl deckt sich mit Hochrechnungen der US-Erdbebenwarte USGS.

    Nach dem Erdbeben in Venezuela durchsuchen Anwohner die Trümmer.
    Nach dem Erdbeben in Venezuela durchsuchen Anwohner die Trümmer. (AP / dpa / Ariana Cubillos)
    Die Behörde befürchtet zudem mehr als 10.000 Todesopfer. Nach Angaben der venezolanischen Regierung sind bislang 920 Todesopfer bestätigt. Mehr als 3.300 weitere Menschen wurden verletzt, wie Interimspräsidentin Rodríguez mitteilte. Aus der ganzen Welt ist Hilfe unterwegs. Deutschland schickte eine Bundeswehr-Maschine mit Material und Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks an Bord.
    Die beiden Beben hatten sich am Mittwochabend im Abstand von nur 39 Sekunden westlich von Caracas ereignet. Sie hatten eine Stärke von 7,2 und 7,5.
    Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.