
Das Gremium der Vereinten Nationen äußerte sich in New York besorgt darüber, dass solche Taten angesichts der Belagerung der Stadt Al-Obeid durch die Milizionäre unmittelbar bevorstehen könnten. Der Sicherheitsrat forderte die Paramilitärs auf, ihre Offensive unverzüglich einzustellen und sich zurückzuziehen. Zudem wurde von den Konfliktparteien die sofortige Einstellung ihrer Kämpfe verlangt. Im Sudan liefern sich die offizielle Armee von Militärherrscher Burhan und die RSF-Miliz seines ehemaligen Stellvertreters Daglo seit mehr als drei Jahren erbitterte Gefechte.
Dabei wurden im drittgrößten Land Afrikas bereits zehntausende Menschen getötet. Mehr als elf Millionen Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen auf der Flucht.
Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
