Waffentechnik
UNO und Rotes Kreuz fordern Verbote für "Killerroboter"

Die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz haben Verbote und Beschränkungen für autonome Waffensysteme verlangt.

    UNO-Generalsekretär Guterres spricht auf der internationalen KI-Konferenz in Genf.
    UNO-Generalsekretär Guterres in Genf (Archivild). (picture alliance / MAXPPP / Jean Marc Ferré)
    Die Entwicklung von so genannten Killerrobotern sei in Rekordtempo vorangeschritten, erklärten UNO-Generalsekretär Guterres und die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Spoljaric, in Genf. Der Einsatz KI-getriebener Waffen auf dem Gefechtsfeld erhöhe das Risiko, Zivilisten und Infrastruktur zu schädigen.
    Der Appell erfolgte vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes vollautonomer und halbautonomer Waffensysteme, etwa Kampfdrohnen, in Konflikten wie in der Ukraine oder im Sudan. Zwar führen Staaten seit Jahren Gespräche über eine Regulierung der Waffen. Militärmächte wie Russland, die USA und Israel aber sperren sich gegen konkrete Vereinbarungen.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.