
Das geht aus einem Bericht hervor, der die Ereignisse im Gazastreifen im Zeitraum von November 2024 bis Oktober 2025 untersuchte. Darin heißt es, die israelischen Angriffe und die Zwangsumsiedlung von Palästinensern zielten offenbar auf eine dauerhafte demografische Veränderung in dem Küstengebiet ab. Zudem seien Lebensbedingungen geschaffen worden, die mit der weiteren Existenz der Palästinenser als Volk zunehmend unvereinbar seien. Auch im besetzten Westjordanland gebe es Hinweise auf eine beschleunigte Annexion großer Gebiete durch Israel.
Schwere Vorwürfe werden auch gegen die Hamas erhoben. Die Misshandlung von Geiseln, die bei dem Angriff auf Israel im Oktober 2023 verschleppt wurden, könnte Kriegsverbrechen und andere Gräueltaten darstellen. Der Bericht führt Vorwürfe von Folter, Schlägen und Nahrungsentzug auf. Auch die Nutzung von Zivilisten als menschliche Schutzschilde wird thematisiert.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
