Regierungskonsultationen
Unterwegs auf Goethes Spuren: Deutschland und Italien bringen neue Kulturroute auf den Weg

Deutschland und Italien wollen gemeinsam eine neue Kulturroute entwickeln, die an Johann Wolfgang von Goethes berühmte "Italienische Reise" erinnert.

    Ein Gemälde von Goethe in der Campagna, gemalt von Johann Heinrich Tischbein.
    Dem Vorbild von Johann Wolfgang von Goethe folgten viele und wanderten durch Italien. (picture alliance / akg-images)
    Dies vereinbarten Kulturstaatsminister Weimer und sein italienischer Kollege Giuli im Rahmen der Regierungskonsultationen in Rom. Geplant ist eine Kulturroute entlang zentraler Stationen der Reise des berühmten Dichters.
    Die geplante Route soll die kulturellen, historischen und künstlerischen Eindrücke sichtbar machen, die Goethe nachhaltig prägten, und sich an kulturinteressierte Reisende ebenso wie an ein junges, internationales Publikum richten. Vorgesehen sind analoge und digitale Angebote, darunter eine interaktive Anwendung sowie eine Ausstellung in der Casa di Goethe zur Rezeption Goethes in der italienischen Kunst und Literatur ab Herbst.
    Goethe bereiste zwischen 1786 und 1788 Italien. Auf der Reise basiert sein Bericht "Italienische Reise", der zwischen 1813 und 1817 entstand. Die Reise führte ihn über Verona, Venedig, Florenz, Neapel bis nach Sizilien – doch vor allem in Rom verbrachte er viel Zeit, wo er in der Via del Corso unterkam. Dort lebte er mit dem Maler J. H. W. Tischbein und weiteren Künstlern in einer Art WG. In dem Haus befindet sich heute das Museum Casa di Goethe.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.