Zahlreiche Einsätze
Unwetterschäden in Baden-Württemberg und der Schweiz - 100 Häuser abgedeckt - mehrere Bahnstrecken am Bodensee blockiert

Schwere Unwetter haben in weiten Teilen Baden-Württembergs Schäden hinterlassen und für zahlreiche Einsätze von Rettungskräften gesorgt.

    Arbeiter räumen große Mengen Hagelkörner von der Straße.
    Eine Unwetterzelle hat im Landkreis Reutlingen für mehrere Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. (picture alliance / dpa / onw-images / Nicklas Walther)
    Besonders betroffen war der Kreis Konstanz. Nach Angaben der Feuerwehr wurden in einem Stadtteil von Singen die Dächer von etwa 100 Häusern durch schwere Sturmböen abgedeckt. Unzählige Bäume seien auf Straßen gestürzt. Der Stadtteil wurde abgesperrt. Zudem sind mehrere Bahnstrecken blockiert - so unter anderem zwischen Singen und Radolfzell bis nach Konstanz. Nach Angaben eines Bahnsprechers war dort eine Oberleitung auf die Gleise gestürzt. Auch die Strecke von Singen nach Schaffhausen sei nach der Kollision eines Zuges mit einem umgestürzten Baum gesperrt. Im Landkreis Reutlingen und im Kreis Ludwigsburg rückten Polizei und Feuerwehr wegen vollgelaufener Keller und überschwemmter Straßen aus. In Bad Urach zerstörten Hagelkörner Fensterscheiben. Verletzte gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.
    Im Nordwesten der Schweiz sorgte eine heftige Gewitterfront mit Hagel und Sturmböen ebenfalls für Schäden. Am Flughafen Zürich mussten zudem mehr als zwei Dutzend Flüge gestrichen werden. Laut der Fluggesellschaft Swiss waren mehr als 3.000 Reisende betroffen. Auch der Bahnverkehr war gestört.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.