Schweden
Urteil nach Handgranaten-Würfen nahe israelischer Botschaft

In einem Terrorprozess in Kopenhagen sind zwei Schweden zu langen Haftstrafen verurteilt worden.

    Zwei Polizisten stehen vor dem Eingang eines Gerichtsgebäudes in Kopenhagen.
    Polizisten sichern das Gerichtsgebäude in Kopenhagen (IMAGO / TT / Johan Nilsson)
    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie im Oktober 2024 in der Nähe der israelischen Botschaft in Kopenhagen zwei Handgranaten geworfen haben. Ein heute 18-jähriger Mann wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, ein heute 21-jähriger Mann zu 14 Jahren, wie die schwedische Nachrichtenagentur TT berichtete. Beide kündigten an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.
    Sie hatten im Laufe des Prozesses erklärt, sie seien angeheuert worden, um in Kopenhagen mit Handgranaten zu werfen. Der jüngere Mann bestritt aber, dass die Botschaft das Ziel gewesen sei. 
    Verletzt wurde bei den beiden Explosionen niemand, an einem nahegelegenen Gebäude entstanden aber Schäden. 
    Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.