
Anders als bisher sollen nicht mehr grundsätzlich zwei Studien erforderlich sein, sondern nur noch eine. Das schreiben FDA-Kommissar Makary und sein Stellvertreter Prasad in einem Beitrag für das "New England Journal of Medicine". Ziel sei es, Bürokratie abzubauen und neue Medikamente schneller verfügbar zu machen - ein Versprechen der Regierung von Präsident Trump.
Die frühere Leiterin der FDA-Medikamentenforschung, Woodcock, äußerte sich zustimmend. Mit dem heutigen Wissen über Biologie und Krankheiten sei es nicht mehr erforderlich, die Wirkung von Medikamenten grundsätzlich in zwei Studien zu überprüfen.
Der demokratische Abgeordnete des Repräsentantenhauses, Auchincloss, erklärte, eine Änderung des Zulassungsverfahrens für Medikamente bedürfe der Zustimmung durch den Kongress.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
