
Es sei komplett inakzeptabel, dass die Nationalparkverwaltung unter der Leitung von Präsident Trump und Innenminister Burgum so vorgehe, erklärte Stadtratspräsident Johnson. Die Stadt werde dagegen vor Gericht ziehen. Es handele sich um einen Versuch, die amerikanische Geschichte zum Nachteil der Schwarzen umzuschreiben. Man könne Geschichte aber nicht einfach auslöschen, weil sie unbequem sei.
Nach Angaben der Stadtverwaltung von Philadelphia ist der Abbau der Ausstellung vermutlich eine Folge eines Dekrets, das Trump im März unterzeichnet hat. Darin forderte der Präsident, "die Wahrheit und den Verstand in der amerikanischen Geschichte wiederherzustellen" und die "Verbreitung von spaltender Ideologie" rückgängig zu machen. In dem Dekret wurde die Ausstellung in Philadelphia mit dem Titel "Freiheit und Sklaverei in der Entstehung einer neuen Nation" als Beispiel angeführt.
Trump geht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar 2025 hart gegen Kulturinstitutionen und ihre angeblich linke Ideologie vor. Der Präsident ließ im vergangenen Jahr unter anderem missliebige Inhalte aus den Nationalmuseen in Washington entfernen.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
