Streit um Einwanderungsbehörde
US-Demokraten fordern, dass ICE-Mitarbeiter keine Masken mehr tragen dürfen

In den USA fordern die oppositionellen Demokraten, dass Mitarbeiter der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE keine Gesichtsmasken mehr tragen dürfen.

    Blick auf das Kapitol in Washington
    Die US-Demokraten drohen mit einem neuen "Shutdown", sollten ihre Forderungen nach schärferen Auflagen für die Einwanderungsbehörde ICE nicht erfüllt werden. (picture alliance / Sipa USA / Sipa USA)
    Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Schumer, machte dies zur Bedingung, um im Streit um den US-Haushalt einen erneuten Stillstand der Regierungsgeschäfte - einen sogenannten "Shutdown" - noch abzuwenden. Die Demokraten fordern zudem Körperkameras und die Übernahme von Regeln zur Gewaltanwendung, wie sie auch für die örtliche Polizei gelten. Die ICE-Beamten stehen seit Wochen wegen ihrer gewaltsamen Razzien - vor allem in Minneapolis - in der Kritik.
    Der Übergangshaushalt nach dem letzten "Shutdown" in den USA läuft am Freitag aus. Für eine Verlängerung braucht die Regierung Stimmen der Demokraten.  
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.