Nach neuen Veröffentlichungen
US-Justiz plant offenbar keine weiteren Anklagen im Fall Epstein

Die US-Justiz will nach der Veröffentlichung von Millionen neuer Dokumente über den verstorbenen Sexualstraftäter Epstein offenbar keine weiteren Anklagen in dem Fall erheben.

    New York: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verlässt das Gerichtsgebäude neben seinem Rechtsanwalt Todd Blanche, nachdem die Geschworenen ihn in seinem Strafprozess in Manhattan in allen 34 Anklagepunkten für schuldig befunden haben.
    Donald Trump und Todd Blanche (Justin Lane / Pool EPA / AP / dpa / Justin Lane)
    Der stellvertretende Justizminister Blanche sagte im Sender CNN, die Staatsanwaltschaft sehe keine Anhaltspunkte dafür, und die Überprüfung sei so gut wie abgeschlossen. Es werde nur noch eine kleine Anzahl von Dokumenten von einem Richter untersucht.
    Die US-Regierung hatte am Freitag neue Akten veröffentlicht. Zu den mehr als drei Millionen Dokumenten gehörten E-Mails, Fotos und Videos. In dem Material tauchen erneut die Namen zahlreicher einflussreicher Persönlichkeiten auf, darunter US-Präsident Trump, Tech-Milliardär Musk, Microsoft-Gründer Gates und der ehemalige britische Prinz Andrew.
    Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.