Epstein-Akten
US-Justizministerin Bondi weist Vorwurf der Vertuschung zurück

US-Justizministerin Bondi hat ihren Umgang mit den Akten über den verstorbenen Sexualstraftäter Epstein verteidigt.

    Pam Bondi vor einem Mikrofon. Sie hat den Zeigefinger gehoben.
    Pam Bondi im Justizausschuss des Repräsentantenhauses (picture alliance / Anadolu / Nathan Posner)
    Ihr Ministerium habe mehr als drei Millionen Seiten der Dokumente freigegeben und das Beste getan, um die Opfer zu schützen, sagte die Politikerin bei einer Anhörung im Kongress in Washington. Dieser hatte die Regierung von US-Präsident Trump gesetzlich verpflichtet, die meisten Unterlagen und Ermittlungsakten zum Skandal um Epstein offenzulegen. Das Justizministerium kam dem jedoch erst mit Verspätung nach; zudem wurden zahlreiche Stellen in den Akten geschwärzt. Der führende Demokrat im Justizausschuss des Repräsentantenhauses, Raskin, warf Bondi eine massive Vertuschungsaktion vor.
    Unterdessen hat die Gates-Stiftung weitergehende Verbindungen zu Epstein verneint. Der Name von Microsoft-Gründer Gates war in den E-Mails Epsteins erwähnt worden. Gates selbst hatte mit Blick auf die Kontakte von einem Fehler gesprochen.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.