Gazastreifen
US-Präsident Trump verkündet Einigung zur Entwaffnung der Hamas; Hamas widerspricht den Angaben

Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, wonach die Hamas im Gazastreifen ihrer Entwaffnung zugestimmt haben soll, bleiben Fragen offen.

    Das Foto zeigt US-Präsident Donald Trump.
    US-Präsident Trump hat eine Einigung über eine Entwaffnung der Hamas verkündet. (picture alliance/Filip Singer/Pool EPA via AP)
    Die Terrororganisation widersprach den Angaben Trumps. Es habe keinen Durchbruch in den Verhandlungen gegeben, hieß es. Auch die Organisation Islamischer Dschihad erklärte, es gebe keine Einigung, sondern nur einen Entwurf.
    Trump hatte in der Nacht auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, im Gegenzug zur Entwaffnung der Hamas würden die israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen abziehen. Israels rechtsextremer Polizeiminister Ben-Gvir erklärte, ein Abzug sei inakzeptabel.
    Hamas und Islamischer Dschihad hatten Israel am 7. Oktober 2023 überfallen, etwa 1.200 Menschen getötet und mehr als 200 in den Gazastreifen verschleppt. Eine Entwaffnung der Milizen gilt als Bedingung für einen Friedensschluss.
    Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.