
Ein Regierungsanwalt beantragte bei dem Gericht, die Fertigstellung des Projekts zu erlauben. Er erklärte, der gesamte Gebäudekomplex sei für die nationale Sicherheit "dringend erforderlich".
Ein Berufungsgericht in Washington hatte vergangene Woche bestätigt, dass die Arbeiten vorerst nicht weitergehen dürfen. Es gab der Regierung jedoch Gelegenheit, die Entscheidung vor dem Supreme Court anzufechten. Die Richter beanstandeten vor allem, dass Trump den weitreichenden Umbau des Weißen Hauses ohne ausdrückliche Zustimmung des Kongresses begonnen hatte. Die Regierung habe keine "uneingeschränkte Befugnis" dafür, das Weiße Haus nach den persönlichen Wünschen eines Präsidenten umzubauen, so das Gericht.
Der Ballsaal ist eines von mehreren Prestigeprojekten in Washington, die Trump bis zum Ende seiner Amtszeit umsetzen will. Mehrere Vorhaben sind juristisch umstritten.
Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
