Iran-Konflikt
US-Regierung verstärkt wirtschaftlichen Druck

Im Konflikt mit dem Iran setzt die US-Regierung zunehmend auf wirtschaftlichen Druck.

    Scott Bessent, US-Finanzminister, spricht während einer Pressekonferenz vor dem Haus der USA am Rande des 56. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos.
    US-Finanzminister Scott Bessent (KEYSTONE / dpa / Laurent Gillieron)
    Man werde weiter verhindern, dass Waren in iranische Häfen hinein- oder aus ihnen herausgelangten, sagte Finanzminister Bessent dem US-Sender Newsmax. Außerdem wolle man den finanziellen Druck auf Teheran erhöhen. Einen genauen Plan dazu werde die Regierung in der kommenden Woche vorstellen, betonte Bessent.
    US-Vizepräsident Vance gab derweil einen niedrigen Ölpreis als oberstes Ziel aus. Man wolle niedrige Öl- und Gaspreise für die US-Bürger, sagte er dem Sender Fox News. Erst an zweiter Stelle stehe das Ziel, den Iran am Besitz von Atomwaffen zu hindern.
    In den vergangenen Wochen hatten die USA ihre Militärangriffe gegen den Iran eingestellt. Wichtigster Streitpunkt in den Verhandlungen mit Teheran bleibt die Straße von Hormus, die Teheran seit Beginn des Krieges nahezu vollständig geschlossen hält. Die Ölpreise haben sich dadurch weltweit verteuert.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.