
Wie aus einem veröffentlichten Behördendokument hervorgeht, soll damit die Bettenzahl in Haftzentren der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE auf fast 93.000 erhöht werden. Beim Amtsantritt von Präsident Trump vor gut einem Jahr befanden sich rund 40.000 Menschen in ICE-Haft. Die Behörde will bereits existierende Gebäude übernehmen und in Abschiebegefängnisse umrüsten. In den kleineren Haftzentren sollen Migranten zwischen drei und sieben Tagen bleiben, in den großen im Schnitt bis zu 60 Tage.
Die Gelder sollen aus einem im vergangenen Jahr beschlossenen Haushaltsgesetz kommen und sind somit nicht von der teilweisen Haushaltssperre betroffen, die seit heute in Kraft ist.
Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
