USA
US-Regierung zieht im Streit um Briefwahl erneut vor Supreme Court

Kurz vor Beginn der Briefwahl für die Zwischenwahlen in den USA zieht die Regierung von Präsident Trump erneut vor den Obersten Gerichtshof.

    Blick auf den US-Supreme Court in Washington, im Vordergrund die amerikanische Flagge
    Der US Supreme Court in Washington (picture alliance / Sipa USA / Aashish Kiphayet)
    Sie forderte den Supreme Court in einem Eilantrag auf, die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen, welche die neuen Regelungen zur Briefwahl blockiert. Eine Bundesrichterin hatte Trumps Pläne vergangene Woche als "wahrscheinlich verfassungswidrig" eingeschätzt und per einstweiliger Verfügung gestoppt.
    Trumps Konzept sieht unter anderem vor, dass die US-Post nur noch Briefwahlunterlagen an Personen zustellen darf, die in Wählerlisten erfasst sind. Er gibt an, damit Wahlbetrug verhindern zu wollen. Kritiker sehen eine Benachteiligung demokratischer Wähler, weil diese häufiger per Brief wählen.
    Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.