
Sie werfen dem Konzern Preismanipulation bei Werbeanzeigen vor, wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht. Demnach soll Amazon heimlich die Regeln des dafür üblichen Auktionsverfahrens geändert haben. Daran müssen andere Unternehmen für die Platzieung ihrer Werbung auf Amazon teilnehmen. Auch habe der Konzern die Preise mit fiktiven Auktionsteilnehmern selbst in die Höhe getrieben. In der Folge soll Amazon rund 1,2 Millionen Werbekunden über 20 Milliarden Dollar zu viel berechnet haben.
Vor rund einem Jahr hatte Amazon sich in einer Auseinandersetzung mit der US-Wettbewerbsbehörde auf einen Vergleich geeinigt. Damals sollen Kunden mit irreführenden Methoden zum Abschluss von Abonnements verleitet worden sein. Der Konzern zahlte im Rahmen des Vergleichs 2,5 Milliarden Dollar an Strafen und Rückerstattungen.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
