Gazastreifen
USA dringen auf Entwaffnung der Hamas

Die USA wollen die Umsetzung ihres Friedensplans für den Gazastreifen vorantreiben.

    Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, redet und hat dabei beide Arme ausgebreitet, um seine Worte zu unterstreichen.
    Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Jose Luis Magana)
    ⁠Der amerikanische UNO-Botschafter ‌Waltz bekräftigte im Sicherheitsrat in New York, dass ein weiterer Abzug israelischer Truppen an die Entwaffnung der Hamas-Miliz geknüpft sei. Die Demilitarisierung umfasse auch die Zerstörung militärischer Infrastruktur wie Tunnelanlagen sowie ein international finanziertes Rückkaufprogramm für Waffen. Im vergangenen November war der von US-Präsident Trump initiierte sogenannte Friedensrat mit der Umsetzung beauftragt worden. Das Mandat läuft bis Ende 2027.
    Vertreter der Palästinenser-Miliz erklärten, ihnen lägen bisher keine konkreten Vorschläge für eine Entwaffnung vor. Die Hamas kontrolliert nach ​der im Oktober vereinbarten Feuerpause noch immer knapp die Hälfte des Gazastreifens.
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.