
Das Außenministerium in Washington kündigte Hilfsgüter im Umfang von weiteren sechs Millionen Dollar an. Der US-Beauftragte Lewin sagte, damit belaufe sich die Unterstützung seit Hurrikan Melissa im Oktober auf neun Millionen Dollar. Der kubanische Vize-Außenminister Fernandez de Cossio nannte es heuchlerisch, drakonische Zwangsmaßnahmen anzuwenden, und dann Suppe und Konserven für einige wenige anzubieten.
US-Präsident Trump hatte nach der Militäraktion gegen Venezuela erklärt, dass Kuba kein Öl mehr von dort erhalten werde. Mexiko bemüht sich laut einem Reuters-Bericht in Gesprächen mit der US-Regierung darum, Öllieferungen als humanitäre Hilfe deklarieren zu können. Damit sollen amerikanische Strafzölle vermieden werden.
Der kubanische Staatschef Diaz-Canel erklärte sich im Staatsfernsehen zu einem Dialog mit Washington bereit. Dieser müsse jedoch ohne Druck oder Vorbedingungen stattfinden.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
