Kuba
USA erhöhen humanitäre Hilfe auf neun Millionen Dollar - Kubas Vize-Außenminister Fernandez de Cossio nennt es heuchlerisch

Die USA stocken ihre humanitäre Hilfe für Kuba auf.

    Der stellvertretende kubanische Außenminister Carlos Fernandez de Cossio steht hinter einem Mikrofon. Neben ihm ist eine kubanische Flagge.
    Der stellvertretende kubanische Außenminister Carlos Fernandez de Cossio (AFP / YAMIL LAGE)
    Das Außenministerium in Washington ⁠kündigte Hilfsgüter im Umfang von weiteren sechs Millionen Dollar an. Der US-Beauftragte Lewin sagte, damit belaufe sich die Unterstützung seit Hurrikan Melissa im Oktober auf neun Millionen Dollar. Der kubanische Vize-Außenminister Fernandez de Cossio ​nannte es heuchlerisch, drakonische Zwangsmaßnahmen anzuwenden, und dann Suppe und Konserven für einige wenige anzubieten.
    US-Präsident Trump hatte nach der Militäraktion gegen Venezuela erklärt, dass Kuba kein Öl mehr von dort erhalten werde. Mexiko bemüht sich laut einem Reuters-Bericht in Gesprächen mit der US-Regierung darum, Öllieferungen als humanitäre Hilfe deklarieren zu können. Damit sollen amerikanische Strafzölle vermieden werden.
    Der kubanische Staatschef Diaz-Canel erklärte sich im Staatsfernsehen zu einem Dialog mit Washington bereit. Dieser müsse jedoch ohne Druck oder Vorbedingungen stattfinden.
    Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.