Trockenster Monat seit Aufzeichnungsbeginn
USA erklären Teile Puerto Ricos wegen Dürre zum Katastrophengebiet

Die US-Regierung hat wegen anhaltender Dürre für knapp 30 Städte und Gemeinden des Inselstaats Puerto Rico den Katastrophenfall ausgerufen.

    Ein Arbeiter läuft auf einem mit der Aufschrift "Agua Potable" versehenen Wassertankwagen im Rahmen einer Wasserverteilungsaktion in Puerto Rico am 17. Juli 2026. (Foto: Alejandro Granadillo/NurPhoto)
    Weil das Wasser in Puerto Rivon rationiert werden muss, wird Trinkwasser mit Lastwagen verteilt. (picture alliance / NurPhoto / Alejandro Granadillo)
    Der Status ermöglicht es unter anderem, dass Landwirte in den betroffenen Gebieten Notkredite beantragen können. Gouverneurin González begrüßte die Entscheidung aus Washington. Es gehe um die Existenz Hunderter Landwirte. Die Wasserprobleme in dem US-Außengebiet in der Karibik hatten sich zuletzt weiter verschärft. Der Juli war in der Hauptstadt San Juan der trockenste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 120 Jahren. Meteorologen führen die Dürre auf den Erwärmungszyklus El Niño zurück. Zugleich besitzt Puerto Rico vielerorts eine marode Wasserinfrastruktur.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.